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Chronik der Gemeinde Weißenborn-Lüderode 41. Fortsetzung 1674 Vom 17. Januar bis zum 14. März gab es einen strengen Winter mit sehr viel Schnee.   In diesem Jahr begann der Bau unseres heutigen Pfarrhauses. Es wurde als Gastwirtschaft errichtet, und im Jahre 1856 der Kirchengemeinde Weißenborn, von dem damaligen Besitzer dem Amtmann Herzberg, als Kaplanei geschenkt.   Ebenfalls in diesem Jahr wurde auch die große Glocke, der Kirche in Lüderode, gegossen. Auf ihr ist die Umschrift: „Lüderoda. Durch Gottes Hilfe goss mich Heinrich Rausch in Erffurdt. Anno 1674“. Außerdem ist auf dem Glockenkörper das Bild der Gottesmutter mit dem Jesuskinde, den Halbmond zu ihren Füßen.   1675 Am 2. März wurde in der Michaelskirche Johannes Heinrich Hartmann getauft. Er war  viele Jahre Gemeindevorsteher in Lüderode.          In diesem Jahr wurde, in Lüderode; Augustin Streicher geboren. Er war später Benediktinerpater und Abt im Kloster Gerode  von 1710 - 1747                                 1676                                   Das Duderstädter Haus kaufte der Erzbischöfliche Kommissarius Dr. Herwig Böning am 8. 7. 1676 für 1000 Taler den Benediktinern in Gerode ab. In diesem Jahr verstarb der Abt Johannes Fischer. Bei der Wahl eines neuen Abtes, an der 12 Konventualen teilnahmen, zersplitterten sich die Wählerstimmen auf fünf Kandidaten. Schließlich konnte Thomas Weinrich aus Worbis doch als Abt geweiht werden.   Laut Kirchen- und Gemeinderechnung von Lüderode waren Hans Gödeke und Matthias Bause in den Jahren 1676, 1677 und 1678 Altaristen in der Martinskirche. Abt Thomas und Pater Andreas Hagemeister haben die Rechnung gegengezeichnet. Ausgabe für Schießpulver, zu Fronleichnam zum Abfeuern der Salutschüsse bei der Prozession, 5 gute Groschen 4 Pfennige. Erster Nachweis eines Schützenvereins von Lüderode.   1676/1677 Ende November kam es zu einem Kälteeinbruch, alle Quellen und Bäche froren zu, die Mühlen standen still. 15 Wochen soll dieses angehalten haben.                        Zacharias Vogt kann in den Taufbüchern von Lüderode, bis 1685, als Müller in der Schreckhagen-Mühle nachgewiesen werden.   1678/1679 Ist ein überaus kalter Winter gewesen. Es hat am 23. November 1678 angefangen zu schneien. Der Schnee ist liegen geblieben bis zum 16. März. Die Wölfe haben großen Schaden angerichtet an dem Wild in den Wäldern.   Der Bote von der Allerburg 15. April 1898: 1679 lag so tiefer Schnee, dass die Leute aus Jützenbach und Weißenborn hier durch Zwinge und auf Brochthausen müssen gehen und reiten nach dem Duderstädter Faßlabensmarkt (Fassnacht H.Z.).   Pater Joes Oberuck war als Geistlicher für Weißenborn und Lüderode zuständig.                   1679 bekam die Klosterkirche eine neue Orgel, die ein Meister aus Quedlinburg gebaut hat. Ihre zwei Wappenschilder sind noch an der Orgel der Kirche in Steinbach erhalten geblieben. Sie sind beide quergeteilt und zeigen in der oberen Hälfte den heiligen Michael. Die untere Hälfte steht mit drei gekreuzten Fischen einerseits für den Abt Johannes Fischer (1655-1676) und mit der Weintraube andererseits für den Abt Thomas Weinrich (1676-1690).Beide Symbole sind auch alte Darstellungen von Jesus Christus. Abt Johannes Fischer war der Auftraggeber für den Bau der Orgel, und unter Abt Thomas Weinrich wurde der Bau der Orgel vollendet.   Laut Kirchen- und Gemeinderechnung von Lüderode waren Hermann Georg Kesting und Hans Streicher in den Jahren 1678, 1679, 1680, 1681 und 1682 Altaristen in der Martinskirche. Pater Joes Osburg und der Oberschreiber Johann Georg Windolff haben die Rechnung gegengezeichnet.   Konrad Germerodt, geb. am 18. 10. 1654 in Weißenborn, trat in diesem Jahr in das Benediktinerkloster Huysburg ein und starb dort 1710   1680/1681 Im Winter 1680/81 herrschte große Kälte. Diese hielt bis zum 1. Mai 1681. Es herrschte großer Mangel an Feuerholz.   1682 Bei der Benediction des Abtes Nikolaus, am 7. März aus dem Peterskloster in Erfurt, assistierten die Äbte Benedikt von Reifenstein und Thomas von Gerode.   Das gesamte Eichsfeld wurde von Hunger, Teuerung und Pest fürchterlich heimgesucht.   Pater Bonifatius Wachtel, aus dem Kloster Gerode, war bis 1704 Probst im Kloster Zella.   Horst Zinke Heimat und Geschichtsverein